Projekt Energiedetektive

Information zu ÖKOLOG und dem Projekt „Energiespardetektive“

ÖKOLOG, Österreichs größtes Schulnetzwerk, will unter dem Motto „anders denken- besser leben“ die Umweltaktivitäten der Schulen über das unmittelbare schulische Umfeld hinaus sichtbar machen und Einzelinitiativen miteinander verknüpfen.
Derzeit gibt es in Österreich 342 ÖKOLOG-Schulen, davon 33 in Kärnten. Betreut werden die ÖKOLOG-Schulen von einem Regionalteam, der ARGE ÖKOLOG Kärnten. Diesem Team gehören Helga Spitzer und Josef Gröber an.
Das Thema „Energiesparen“ ist aufgrund der aktuellen Klimasituation in aller Munde. Die klimaschonendste Energie ist die, die man nicht braucht. Die zunehmende CO² Belastung und die damit verbundende Klimaerwärmung fordert Handlungen.

Das Projekt „Energiespardetektive“ wurde in Kärnten als Pilotprojekt durch die Initiative von VD Josef Gröber  im Jahr 2009 eingeführt  und mit dem Energy Globe Award Austria belohnt. Im Jahr 2010 mit Unterstützung der KELAG an 13 Schulen mit 101 Detektiven (im Alter von 8 -15 Jahren) und 15 betreuenden Lehrpersonen durchgeführt. Insgesamt wurden 2496 Schülerinnen und Schüler über Energieverbrauch und Energiesparmaßnahmen informiert. Die klimaschonendste Energie ist die, die man nicht braucht.

Ergebnis: geringerer Energieverbrauch und mehr Problembewusstsein bei den jungen „Detektiven“, den Schülern, den Lehrern und ihren Familien.
Zunächst wurden die Detektive der einzelnen Schulen durch das ARGE ÖKOLOG Team fachlich ausgebildet: Woher kommt eigentlich die Energie? Wie wird sie richtig verwendet? Wo kann vielleicht im Schulhaus und zu Hause gespart werden? Warum kommt es zur Klimaerwärmung? Kann etwas dagegen unternommen werden? In der Schule ging es dann an die Arbeit: regelmäßige Kontrolle der Raumtemperatur und des Wasserverbrauchs, stoß-statt dauerlüften, die Verbesserung der Mülltrennung, Abschalten der Stand-by Geräte usw. Auch der Schulwart wurde eingebunden und setzte entsprechende Maßnahmen, so wurden tropfende Wasserhähne sofort repariert und Energiesparlampen eingesetzt und die Heizung sinnvoller genutzt. Auch für die Fortsetzung des Projektes ist gesorgt. Verlässt ein Schüler seine Schule, bildet er selbst seinen Nachfolger aus.